Brustfellerguss
Brustfellerguss, auch Pleuraerguss genannt, bezeichnet die Ansammlung von Flüssigkeit im Pleuraspalt zwischen dem Lungen- und dem Rippenfell. Der Erguss kann die Lungenexpansion beeinträchtigen und zu Atemnot, Brustschmerz oder Husten führen. Die Flüssigkeit kann klar oder trüb, blutig oder eitrig sein, je nach Ursache.
Ursachen und Typen: Brustfellergüsse werden grob in transudative und exsudative Ergüsse eingeteilt. Transudate entstehen durch systemische
Diagnose: Verdacht entsteht oft durch klinische Zeichen (verschobene/verminderte Atembewegungen am Unterrand, gedämpfter Perkussionston) und bildgebende Verfahren
Behandlung: Behandlung richtet sich nach der Ursache. Symptomatische Linderung erfolgt durch Thoraxpunktion oder Thoraxdrainage. Bei persistierenden
Prognose und Epidemiologie: Die Prognose hängt wesentlich von der Grunderkrankung ab. Brustfellergüsse treten häufiger bei älteren