Beschichtungsfehlern
Beschichtungsfehlern bezeichnen Mängel in Beschichtungen, die deren Funktion, Optik oder Dauerschutz beeinträchtigen. Sie treten in Farb-, Lack-, Metall- oder keramischen Beschichtungen auf und können während Vorbehandlung, Applikation oder Aushärtung entstehen. Ursachen liegen sowohl in Material- (Formulierung, Viskosität) als auch in Prozessfehlern (Substrat, Umweltbedingungen).
Zu den häufigsten Typen gehören Porosität, Blasenbildung, Pinhole, Risse, Kratzer, Lauf- oder Tropfspuren, Orangenhaut (Orange Peel),
Ursachen sind unzureichende Oberflächenvorbereitung, Verunreinigungen, Feuchtigkeit, zu hohe oder zu niedrige Temperaturen, falsche Verdünnung oder Applikationsparameter,
Die Erkennung erfolgt durch visuelle Inspektion, Messungen der Beschichtungsdicke, Haftfestigkeitstests und Materialprüfungen auf Porosität oder Adhäsion.
Zur Vermeidung gehören saubere, vorbereitete Oberflächen, passende Formulierung und Viskosität, kontrollierte Applikationstechnik, korrekte Trocknungs- und Aushärtungsparameter