Übertragungsnetzen
Übertragungsnetze bezeichnet man die Hochspannungsnetze, die elektrischen Strom aus großen Erzeugungsanlagen über weite Strecken zu regionalen Verteilnetzen und grenzüberschreitend transportieren. In Deutschland gehören dazu HVAC-Verbindungen in hohen Spannungsniveaus (typisch 110 kV, 220 kV, 380 kV) sowie Gleichstromverbindungen (HVDC) für lange Distanzen oder Offshore-Anbindungen. Ziel ist es, Verluste zu minimieren und eine zuverlässige Bereitstellung von Strom sicherzustellen.
Die Netze werden von Transmission System Operators (TSOs) betrieben. Sie umfassen Freileitungen, Kabeltrassen, Transformatorenstationen und HVDC-Verbindungen
Regulierung und Koordination erfolgen auf europäischer Ebene durch ENTSO-E, das Netzbetreiber zusammenbringt, und auf nationaler Ebene
Planung und Modernisierung konzentrieren sich auf die Integration erneuerbarer Energie, Offshore-Wind-Grid-Anbindungen, Ausbau von Interkonnektoren und Verstärkungen
In der Praxis ermöglichen Übertragungsnetze die europäische Energieintegration, Versorgungssicherheit und die politische Zielsetzung der Energiewende. Herausforderungen
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