psychosomatischen
Psychosomatisch bezieht sich auf die Wechselwirkung zwischen Psyche (Geist, Gefühle, Denken) und Körper. In der Psychosomatik wird untersucht, wie psychische Faktoren den Ausbruch, Verlauf, die Intensität oder das Erleben körperlicher Beschwerden beeinflussen können. Der Begriff umfasst sowohl pathologische Zustände, bei denen psychische Prozesse eine zentrale Rolle spielen, als auch die allgemeinere Sicht, dass Körperempfindungen oft in einem biografie- sozialen Kontext entstehen.
Historisch entwickelte sich die Psychosomatik im 20. Jahrhundert aus der engen Verknüpfung von Medizin und Psychologie.
Typische Bereiche, in denen psychosomatische Prozesse eine Rolle spielen, sind funktionelle oder «nicht Organ-erklärte» Beschwerden wie
Diagnostik und Behandlung erfolgen oft interdisziplinär: Anamnese, Ausschluss organischer Ursachen, sowie psychologische oder psychosoziale Untersuchung. Therapien