ostsemitischen
Die ostsemitischen Sprachen bilden eine Untergruppe der Afroasiatischen Sprachfamilie. Zu ihnen gehören vor allem Akkadisch (unterschieden in Assyrisch und Babylonisch) sowie Eblaite. Die Einordnung von Eblaite zu den Ostsemitischen ist in der Forschung umstritten. Geografisch wurden sie in Mesopotamien, in Teilen Syriens sowie angrenzenden Regionen gesprochen. Die schriftliche Überlieferung reicht bis ins 3. Jahrtausend v. Chr.; Akkadisch ist die am besten dokumentierte ostsemitische Sprache und diente in Assyrien und Babylon als Amtssprache über viele Jahrhunderte. Eblaite ist vor allem aus den frühen Texten der Stadt Ebla bekannt und liefert wichtige lexikalische Zeugnisse.
Schrift und Sprache: Die ostsemitischen Sprachen wurden überwiegend in Keilschrift geschrieben, wobei Akkadisch die sumerische Keilschrift
Historische Bedeutung: Die ostsemitischen Sprachen liefern wesentliche Einblicke in die Geschichte Mesopotamiens, die Entwicklung der Keilschrift