ordinalwerte
Ordinalwerte bezeichnen in der Statistik Werte, die eine gereihte Ordnung ausdrücken, ohne dass der Abstand zwischen benachbarten Stufen als gleich oder sinnvoll interpretiert werden muss. Sie sind damit eine Kategorie der ordinalen Variablen. Ihnen gegenüber stehen nominale Werte ohne Ordnung sowie kardinale bzw. metrische Werte, bei denen Abstände und Verhältnisse interpretierbar sind.
Typische Beispiele sind Rangordnungen wie Schulnoten (1–6 in manchen Systemen), Likert-Skalen, Rankings, Bildungsabschlüsse; die Zahlen dienen
Beschreibungen: Häufige Kennzahlen sind Häufigkeiten, relative Anteile, Median und Interquartilsabstand; arithmetisches Mittel und Standardabweichung sind oft
Statistische Tests: Nichtparametrische Verfahren wie Mann-Whitney-U, Wilcoxon, Kruskal-Wallis eignen sich für Gruppenvergleiche; Korrelationen wie Spearman oder
Eigenschaften und Limitationen: Ordinalwerte liefern Primärinformationen über Reihenfolge; sie liefern keine zuverlässigen Aussagen über exakte Abstände.