natriumbalance
Natriumbalance bezeichnet die Regulierung der Natriumionen im Körper. Sie wird überwiegend durch die Nieren gesteuert und dient dazu, das Extrazellulärvolumen sowie die Osmolalität des Plasmas stabil zu halten. Natrium ist der wichtigste osmotisch wirksame Bestandteil des Extrazellulärraums; die Plasma-Na+-Konzentration liegt typischerweise bei ca. 135–145 mmol/L. Die Bilanz ergibt sich aus Aufnahme über die Nahrung und Ausscheidung über Urin, Schweiß und Stuhl.
Die primären Regulationswege umfassen das Renin–Angiotensin–Aldosteron-System (RAAS): Sinkendes Volumen oder Blutdruck aktiviert Renin, wodurch Angiotensin II
Klinisch relevant ist das Ungleichgewicht des Natriums: Hyponatriämie (zu wenig Na+) oder Hypernatriämie (zu viel Na+)