monoamniotisch
Monoamniotisch bezeichnet in der Geburtshilfe eine Zwillingsschwangerschaft, bei der sich beide Embryonen denselben Amnionsack teilen. Dabei handelt es sich typischerweise um Zwillinge, die auch eine gemeinsame Plazenta (monochorial) haben. Die Zwillingsbildung entsteht, wenn die Embryos sehr spät in der Entwicklung auseinandergehen – in der Regel zwischen dem achten und dreizehnten Tag nach der Befruchtung. Im Ultraschall zeigt sich damit zwei Feten in einem einzigen Amnionsaum, oft begleitet von einer gemeinsamen Plazenta.
Klinische Einordnung und Abgrenzung: Monoamniotische Zwillinge sind eine spezielle Form monochorioner Zwillinge. Im Gegensatz zu diamniotischen
Risiken und Komplikationen: Die stärkste Gefährdung besteht in einer Nabelschnur-Verwicklung oder -Verknotung, die zu akuter fötaler
Management und Verlauf: Monoamniotische Zwillinge erfordern spezialisierte, hochriskante Pränatalbetreuung. Häufig wird eine stationäre Überwachung ab der