Zwillingsbildung
Zwillingsbildung bezeichnet die Entstehung von Zwillingen, zwei Nachkommen, die entweder aus einer einzigen Befruchtungsvorgang oder aus zwei separaten Befruchtungen resultieren. Man unterscheidet zwei Grundformen: Monozygotie (eine befruchtete Eizelle teilt sich) und Dizygotie (zwei getrennte Eizellen werden von zwei Spermien befruchtet). Monozygotische Zwillinge sind genetisch identisch, dizygotische Zwillinge ähneln normalen Geschwistern und sind genetisch verschieden.
Bei der Monozygotie hängt die weitere Entwicklung von dem Zeitpunkt der Teilung der befruchteten Eizelle ab.
Dizygotie entsteht durch die Befruchtung zweier unterschiedlicher Eizellen. Typischerweise haben dizygotische Zwillinge getrennte Plazenten und Amnionsäcke
Pränatalmedizinisch erfordern Zwillingsschwangerschaften eine engmaschige Überwachung, frühzeitige Bestimmung der Chorionität per Ultraschall und Beobachtung von Wachstumsunterschieden