mandrelbasierte
Mandrelbasierte Verfahren beziehen sich auf Fertigungsprozesse, bei denen ein Mandrel – ein innerer Kern oder Formhohlkörper – die Innenseite eines Bauteils während der Bearbeitung stützt, formt oder definiert. Der Mandrel sorgt für eine definierte Innengeometrie, reduziert Wanddickenabweichungen und verhindert Ovalitäten. Abhängig von der Anwendung können Mandrels fest sitzen, segmentierbar oder expandierbar sein und aus Materialen wie Metall, Keramik, Kunststoff oder Verbundwerkstoffen bestehen. Je nach Prozess wird der Mandrel nach der Formung entfernt oder verbleibt im Bauteil.
Typische Anwendungsgebiete umfassen die Rohr- und Drahtfertigung, das Umformen durch Extrusion oder Ziehen sowie Biegeprozesse mit
Zu den Vorteilen zählen eine präzise Innenpassung, gute Oberflächenqualität und eine verbesserte Kontrolle der Wandstärke. Zudem
Bei der Planung mandrelbasierter Prozesse spielen Materialkompatibilität, Release-Mechanismen, Temperatur- und Druckbedingungen sowie Wartung eine zentrale Rolle.