einkommensschwächere
Einkommensschwächere bezeichnet in der deutschsprachigen Sozial- und Wirtschaftssprache Personen oder Haushalte, deren verfügbares Einkommen im Vergleich zum Durchschnitt oder Median der Bevölkerung deutlich gering ausfällt. Der Begriff wird häufig im Kontext relativer Armut verwendet und dient dazu, soziale Ungleichheit sowie das Risiko von Ausschluss aus Bildung, Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe zu beschreiben.
Messung: In der Praxis wird relativ arme Gruppen oft durch die Armutsgefährdung definiert, d. h. Einkommen unter
Verwendung: Der Ausdruck findet in Forschungsarbeiten, politischen Analysen und öffentlichen Debatten Verwendung und bezieht sich auf
Auswirkungen: Einkommensschwäche kann den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum, Gesundheitsversorgung, Bildung und sozialer Teilhabe einschränken und langfristig
Politische Relevanz: Zur Unterstützung einkommensschwächer Haushalte werden Transfers (z. B. Grundsicherung, Kindergeld, Wohngeld), Mindestlöhne, steuerliche Entlastungen