Wärmeöl
Wärmeöl, auch als Wärmeträgeröl bezeichnet, ist eine hoch siedende, dampfreduzierte Flüssigkeit, die in geschlossenen Heizkreisläufen die Wärme von Heizquellen auf Prozess- oder Reaktorkälte überträgt. In industriellen Anlagen zirkuliert es durch Pumpen, Wärmetauscher, Ausdehnungsbehälter und Regeltechnik, um konstante Temperaturen in Bereichen wie Chemie, Lebensmittelverarbeitung oder Energieerzeugung zu ermöglichen.
Wärmeöle lassen sich in verschiedene Klassen unterteilen: mineralölbasierte Wärmeöle, synthetische Öle (z. B. PAO-basiert), Esteröle (Phosphatester)
Zu den Vorteilen zählen eine hohe Wärmeübertragungsfähigkeit und geringe Verdampfungsneigung im Betriebsbereich; Nachteile ergeben sich aus
Wärmeöle finden in vielen Bereichen Anwendung, einschließlich Prozessheizungen, Reaktoren, Trocken- oder Heißluftsystemen in der Industrie. Brand-