Wissensaustauschprozessen
Wissensaustauschprozesse sind koordinierte Aktivitäten, bei denen Wissen zwischen Individuen, Teams oder Organisationen geteilt, transferiert und angewendet wird, um Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Wissen umfasst explizites Wissen (Dokumente, Daten, Codes) und stilles Wissen (tacit knowledge). Der Prozess umfasst Entstehung, Weitergabe, Nutzung und Weiterentwicklung.
In der Praxis beschreibt das SECI-Modell von Nonaka und Takeuchi vier Phasen: Sozialisation, Externalisierung, Kombination und
Typische Prozessschritte sind: Identifikation relevanten Wissens, Erfassung und Kodierung, Validierung, Speicherung, Verteilung, Anwendung im Kontext und
Erfolgsfaktoren und Barrieren: Vertrauen, Kultur, klare Governance, Incentives, gute Metadaten und Standards erleichtern den Austausch; gleichzeitig
Messung und Anwendung: Typische Kennzahlen umfassen Transferrate, Wiederverwendung, Zeit bis zur Problemlösung, Nutzung von Wissensdatenbanken und