Verbundkonstruktion
Verbundkonstruktion, auch Verbundbauweise genannt, beschreibt Bauteile oder Strukturen, in denen zwei oder mehr Werkstoffe so zusammenwirken, dass deren Eigenschaften sich gegenseitig ergänzen. Ziel ist eine höhere Tragfähigkeit, Steifigkeit oder Dauerhaftigkeit im Vergleich zu den einzelnen Materialien. Typische Paare sind Stahl-Beton (Stahlbeton-Verbund), Holz-Beton und Faserverbundwerkstoffe mit entsprechenden Trägern. Die Verbundwirkung beruht auf dem Lastübertrag über Verbindungsstellen, die Rissbildung und Durchbiegung begrenzen.
Verbindungsarten reichen von mechanischen Systemen wie Schubstiften, Dübeln, Kopfbundbolzen und Klemmsystemen bis zu adhäsiven Klebeverbindungen bei
Das Grundprinzip ist eine effektive Lastübertragung, wodurch Materialversagensrisiken reduziert werden. Bei der Auslegung berücksichtigen Ingenieure Verformungen,
Ausführung erfolgt durch Planung, Bewehrung oder Aufbau der notwendigen Schichtsysteme, gefolgt von Gießen oder Verlegen des
Vorteile sind bessere Nutzung der Materialeigenschaften, erhöhte Tragfähigkeit bei vergleichbarem Gewicht sowie potenzielle Kosteneinsparungen. Herausforderungen umfassen
Anwendungen finden sich im Brücken- und Hochbau, Decken- und Fertigteilkonstruktionen sowie im Schiff- und Maschinenbau, wo