Tumorgrenzen
Der Begriff Tumorgrenzen beschreibt die Abgrenzung eines Tumors zum umliegenden Gewebe. Er umfasst anatomische, radiologische und histopathologische Grenzlinien, die Aufschluss über Ausbreitung und Resektionsmöglichkeiten geben. Die Grenzen variieren je nach Tumortyp, Ort und Wachstumscharakter.
Radiologisch beurteilt man die Grenzen mit Modalitäten wie MRT, CT oder PET. Kontrastmittelaufnahme, Signalintensität und Ödeme
Für die Operation strebt man negative Ränder an. Der Margenstatus wird typischerweise als negativ (tumorfreie Kante),
Histologisch werden Resektate am Schnittrand geprüft. Die Kante wird oft mit Tinte markiert. Tumorzellen an der
Die Grenzen haben prognostische und therapeutische Bedeutung. Sie beeinflussen Entscheidungen zu adjuvanter Therapie und geben Hinweise
Grenzen bleiben oft unscharf bei invasiven Tumoren; Bildgebung hat Auflösungsgrenzen; histologische Beurteilung hängt von Probennahme und