Treppeneffekte
Treppeneffekte sind visuelle oder sensorische Artefakte, bei denen ein kontinuierliches Signal oder eine glatte Fläche aufgrund der Abtastung oder Quantisierung in eine Reihe diskreter Stufen zerlegt wird. Dadurch erscheinen Verläufe oder Oberflächen in segmentierten, treppenartigen Schritten statt in fließenden Übergängen. Der Begriff wird häufig in der digitalen Bild- und Videobearbeitung sowie in der Datendarstellung verwendet.
Ursachen liegen in der begrenzten Auflösung: geringe Farbtiefe, bit-depth, harte Quantisierung, Downsampling, Kompression, unzureichende Abtastraten. In
Bereiche, in denen Treppeneffekte auftreten, umfassen Fotografie, Video, Computer Graphics, Plotten von Funktionen und Messdatenvisualisierung. Typische
Gegenmaßnahmen umfassen höhere Auflösung oder Farbtiefe, Nutzung von Dithering, Antialiasing, bessere Interpolations- oder Resampling-Filter, und Glättungsverfahren