Transitionsmodelle
Transitionsmodelle sind probabilistische Modelle, die die Entwicklung eines Systems durch Übergänge zwischen Zuständen beschreiben. Sie gehen davon aus, dass der Zustand eines Systems zu einem nächsten Zeitpunkt durch eine Übergangswahrscheinlichkeit bestimmt wird, oft nur vom gegenwärtigen Zustand abhängt (Markov-Eigenschaft). Übergänge können zeitdiskret oder zeitkontinuierlich erfolgen, und die Zustandsmenge kann endlich oder abzählbar unendlich sein.
In der zeitdiskreten Variante, meist als Markov-Kette bezeichnet, wird eine Übergangsmatrix P verwendet, deren Einträge pij
Wichtige Eigenschaften betreffen die Struktur der Kette: die Markov-Eigenschaft, Stationarität, Irreduzibilität und Ergodizität. Eine stationäre Verteilung
Anwendungen reichen von Finanzwesen (Kreditratings, Übergangswahrscheinlichkeiten zwischen Ratingklassen), Warteschlangentheorie, Zuverlässigkeits- und Überlebensanalysen, über Sprach- und Mustererkennung