Transformatorenkern
Der Transformatorenkern ist der magnetische Kern eines Transformators, der den magnetischen Fluss leitet und die Kopplung zwischen den Wicklungen ermöglicht. Er besteht typischerweise aus laminierten Blechen aus Siliziumstahl oder aus ferritischen Materialien, die zusammen den Kernquerschnitt bilden und eine geringe magnetische Reluktanz aufweisen.
Aufbau und Funktionsweise: Die Lagen des Kerns reduzieren Wirbelströme durch elektrische Isolation der Bleche. Je nach
Materialien und Eigenschaften: Siliziumstahl-Laminate minimieren Wirbelstromverluste im Niederfrequenzbereich, Ferritkerne eignen sich besser für hohe Frequenzen und
Designaspekte und Leistungsgrenzen: Wichtige Kennzahlen sind die maximale Flussdichte, der Kernquerschnitt und die Sättigung. Neben den
Anwendungen: Transformatorenkerne finden sich in Netz- und Verteilungstransformatoren, Schaltnetzteilen, Audio- und Spezialtransformatoren sowie in Hochfrequenzgeräten, wo
Herstellung und Qualität: Typische Herstellungsverfahren umfassen Stanzen, Stapeln oder Wickeln und Kleben bzw. Verschweißen der Lagen.