Terminalbetriebssysteme
Terminalbetriebssysteme bezeichnet eine Klasse von Betriebssystemen, die darauf ausgelegt sind, zentrale Rechenressourcen über ferngesteuerte Terminals zugänglich zu machen. Im Zeitalter der Großrechner und Minicomputer dienten sie der Bereitstellung von Mehrbenutzerzeit, der Interaktion über TeleType- oder Videoterminals und der gemeinsamen Nutzung von Rechenleistung.
Sie verwalten seriellen oder netzwerkbasierten Terminalanschluss, führen Sitzungsmanagement, Benutzerkonten, Zugriffssteuerung, Job- und Batch-Verarbeitung sowie Interaktionsabläufe durch.
Historisch entstanden Terminalbetriebssysteme in Großrechner- und Minicomputer-Umgebungen in den 1960er bis 1980er Jahren. Beispiele umfassen IBM
Mit dem Aufkommen von Personalcomputern, lokalen Betriebssystemen und SSH-basierten Verbindungen verloren eigenständige Terminalbetriebssysteme an Bedeutung. Heutzutage
Der Begriff erinnert an die frühere Modellwelt der Mehrbenutzer-Rechnung und bildet eine Brücke zu heutigen Remote-Access-