Temperaturprogramm
Ein Temperaturprogramm bezeichnet eine vordefinierte Abfolge von Temperaturwerten, die über die Zeit hinweg eingehalten oder verändert werden, um einen Prozess oder eine Anwendung zu steuern. Es findet Anwendung in Geräten wie Öfen, Thermocyclern, Reaktor- oder Industrieöfen sowie in Labor- und Fertigungsprozessen, bei denen Temperatur genau kontrolliert werden muss.
Ein Programm besteht aus Zieltemperaturen, Aufhehr- oder Abkühlraten (Ramp), Haltezeiten und gegebenenfalls Zyklusanzahl. Ein Temperatursensor überwacht
Typen von Profilen reichen von einfachen Rampen mit einer oder mehreren Stufen über isotherme bzw. mehrstufige
Anwendungen umfassen pasteurisieren oder sterilieren in der Lebensmitteltechnik, Tempern, Anlassen oder Härten in der Metallbearbeitung, Aushärten
Vorteile sind Wiederholbarkeit, Qualitätssicherung, bessere Energieeffizienz und Prozessstabilität. Nachteile sind der Bedarf an Kalibrierung, Sicherheitsvorkehrungen gegen
Siehe auch: Temperaturregelung, Prozessregelung, Temperaturprofil.