Teilgemeinschaften
Teilgemeinschaften sind in der Ökologie Teilbereiche einer größeren Lebensgemeinschaft, die sich durch charakteristische Artenzusammensetzung, funktionale Gruppen oder spezifische Lebensräume auszeichnen. Sie entstehen durch ökologische Nischenaufteilung, räumliche Heterogenität, Umweltgradienten (zum Beispiel Feuchte, Licht, pH) oder zeitliche Veränderungen wie Jahreszeiten und Sukzession. Die Abgrenzung von Teilgemeinschaften ist oft fließend; unterschiedliche Skalierungen oder Kriterien können zu verschiedenen Ergebnissen führen.
Zur Identifikation werden Artenlisten, Häufigkeiten und Funktionsweisen von Organismen analysiert. In der Praxis kommen multivariate Verfahren
Beispiele finden sich in verschiedenen Lebensräumen: In Wäldern unterschieden sich Teilgemeinschaften der Krautschicht (Unterholz) von der
Bedeutung: Das Konzept erleichtert das Verständnis von Struktur, Nischenaufteilung und Stressreaktionen einer Ökosystem-Großstruktur und unterstützt Naturschutz-