Systemmodernisierung
Systemmodernisierung bezeichnet den Prozess der Aktualisierung und Erneuerung von Informationssystemen, IT-Infrastrukturen und zugehörigen Geschäftsprozessen, um Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Resilienz zu erhöhen. Sie ist ein zentraler Bestandteil digitaler Transformationen in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen und zielt darauf ab, veraltete Systeme durch zeitgemäße Architekturmodelle zu ersetzen.
Der Umfang reicht von Hardware- und Betriebssystemaktualisierungen über Anwendungsmodernisierung bis hin zu Datenmigration, Cloud-Strategien, Integration heterogener
Typische Vorgehensweisen umfassen eine Bestandsaufnahme der bestehenden Landschaft, die Definition eines Zielarchitekturplans und die Wahl eines
Der Modernisierungsprozess wird durch eine strukturierte Phasenfolge getragen: Bestandsaufnahme, Bewertung von Risiken und Kosten, Erstellung eines
Zu den Vorteilen gehören Verbesserungen bei Leistung, Skalierbarkeit, Sicherheit, Wartbarkeit und Regulierungskonformität. Risiken umfassen Kostenüberschreitungen, Ausfallzeiten,
Gute Governance, klare Verantwortlichkeiten und standardisierte Verfahren unterstützen den Prozess. Typische Rahmenwerke sind TOGAF, ITIL/ITSM, COBIT
Systemmodernisierung wird in vielen Sektoren angewandt, darunter Industrie, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltung. In Deutschland ist