Sprechhandlungen
Sprechhandlungen beziehen sich auf Handlungen, die durch Äußerungen vollzogen werden. In der Sprachphilosophie und Pragmatik wird untersucht, wie Rede nicht nur Informationen vermittelt, sondern auch Handlungen vollzieht, wie zum Beispiel Versprechen, Aufforderungen oder Entschuldigungen. Der Begriff Sprechhandlung entspricht dem englischen speech act und wurde maßgeblich durch J. L. Austin eingeführt; später wurde die Theorie von John Searle weiterentwickelt. Die Einteilung konzentriert sich auf drei Ebenen: lokutionäre Akte, illokutionäre Akte und perlokutionäre Akte.
Eine Sprechhandlung lässt sich in drei Ebenen gliedern. Der lokutionäre Akt befasst sich mit dem sprachlichen
Illokutionäre Handlungen lassen sich nach Austin in grundlegende Typen einteilen: Assertives (Behauptungen), Directives (Aufforderungen), Commissives (Verpflichtungen),
Felicity-Bedingungen beschreiben, wann ein illokutionärer Akt gültig gelingt: Der Sprecher wählt eine passende Form, der Kontext