Sozialprogramme
Sozialprogramme bezeichnet eine Gruppe staatlich initiierter oder geförderter Politiken und Dienstleistungen, die dem Wohlergehen der Bevölkerung dienen. Sie zielen darauf ab, Armut zu verringern, soziale Risiken abzufedern und die soziale Teilhabe zu sichern. Die Finanzierung erfolgt überwiegend über öffentliche Haushalte oder Sozialversicherungen, und Leistungen richten sich nach festgelegten Kriterien wie Einkommen, Alter oder Erwerbsstatus. Die Umsetzung liegt in der Regel bei Ministerien, Sozialbehörden oder kommunalen Einrichtungen.
Zu den wichtigsten Typen gehören Gesundheits- und Pflegeversicherung, Renten- und Unfallversicherung, Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsprogramme, Kindergeld und
Historisch sind Sozialprogramme Kernbestand moderner Wohlfahrtsstaaten. In vielen Ländern wuchsen sie im 20. Jahrhundert mit der
Evaluierung erfolgt anhand von Armutsquoten, Gesundheits- und Bildungsindikatoren, Arbeitsmarktdaten sowie Kosten-Nutzen-Betrachtungen. Debatten konzentrieren sich auf Effizienz,