Solaranlagenbefestigungen
Solaranlagenbefestigungen sind Trägersysteme, mit denen Photovoltaik-Module sicher auf Dächern, Fassaden oder im Freien installiert werden. Sie übertragen Wind- und Schneelasten sowie das Eigengewicht auf die Unterkonstruktion und ermöglichen eine kontrollierte Ausrichtung der Module. Die Befestigungen müssen witterungsbeständig, korrosionsgeschützt und wartungsfreundlich sein und sich an Modulrahmen und Dachkonstruktion anpassen.
Zu den gängigen Bauformen gehören Aufdachsysteme für Schrägdächer, Indachsysteme, Flachdachsysteme (ballastiert oder durchdringend), Fassadenbefestigungen und Freiland-
Typische Komponenten sind Trägerprofile oder Schienen, Halterungen, Klemm- oder Schraubverbindungen, Dichtungen, Abstandshalter sowie Ballast- oder Fundamentbauteile.
Bei der Planung sind Trag- und Windlasten, Neigung, Ausrichtung, Verschattung sowie notwendige Abstände für Wartung zu
Normen und Richtlinien, wie europäische Normen für Windlasten und Herstellerstandard, CE-Kennzeichnung und baurechtliche Vorgaben, regeln die
Die Lebensdauer von Solaranlagenbefestigungen entspricht der PV-Anlage, typischerweise 25 bis 30 Jahre; regelmäßige Wartung erhöht Sicherheit