Signaleignung
Signaleignung bezeichnet in der deutschen Fachsprache die Eigenschaft eines Signals, die geeignet ist, die Anforderungen einer bestimmten Mess-, Verarbeitungs- oder Analysemethode zu erfüllen. Eine hohe Signaleignung bedeutet, dass das Signal die Prämissen der Methode möglichst gut unterstützt, während geringe Signaleignung zu Verzerrungen oder unzuverlässigen Ergebnissen führen kann. Der Begriff wird vor allem in der Signalverarbeitung, Messtechnik, der Datenanalyse und verwandten Ingenieurdisziplinen verwendet.
Typische Kriterien für Signaleignung umfassen Frequenzinhalt und Bandbreite im Verhältnis zu den Abtastraten (Nyquist-Anforderung), ausreichende Dynamik
Die Signaleignung wird durch Vorverarbeitung geprüft und oft durch Anpassungen verbessert. Typische Maßnahmen sind Filtering, Detrending,
Anwendungsbeispiele finden sich in der Audiotechnik, der Messdatenauswertung, der Zeitreihenanalyse und der Sensorik, wo die Signaleignung