Sequenzidentitäten
Sequenzidentitäten, im Deutschen auch Sequenzähnlichkeiten genannt, sind ein Maß für die Ähnlichkeit zwischen zwei DNA- oder Proteinsequenzen. Sie werden berechnet, indem die Anzahl der übereinstimmenden Basen oder Aminosäuren an denselben Positionen in den beiden Sequenzen gezählt wird. Ein hoher Prozentsatz an Sequenzidentität deutet darauf hin, dass die Sequenzen wahrscheinlich denselben evolutionären Ursprung haben oder ähnliche Funktionen erfüllen.
Die Berechnung von Sequenzidentitäten ist ein grundlegender Schritt in vielen Bereichen der Bioinformatik und Genomik. Sie
Bei der Berechnung werden oft auch Lücken oder Einfügungen (Indels) berücksichtigt, die zu unterschiedlichen Sequenzlängen führen