Risikovergleiche
Risikovergleiche bezeichnet den systematischen Vergleich unterschiedlicher Risiken, um deren relative Bedeutung zu bestimmen und Prioritäten im Risikomanagement festzulegen. Ziel ist es, Ressourcen effizient einzusetzen, Sicherheits- oder Gesundheitsmaßnahmen zu planen und transparent zu kommunizieren.
Methodisch umfasst Risikovergleiche: Identifikation der zu vergleichenden Risiken; Abschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeit und potenziellem Schaden; Auswahl eines
Datenquellen: historische Ereignisdaten, Experteneinschätzungen, Modelle, Studien. Qualitative Einschätzungen sind möglich, wenn quantitative Daten fehlen.
Anwendungsbereiche: insbesondere in Public Health, Umwelt- und Sicherheitsmanagement, Regulierung, Produktentwicklung, Infrastrukturplanung. Risikovergleiche dienen auch als Grundlage
Limitationen: Unterschiedliche Definitionsgrundlagen, Wert- und Risikopraxen, kulturelle oder normative Prämissen, Schwierigkeiten bei der Quantifizierung heterogener Risiken,
Sie können Beispiele geben: z. B. der Vergleich von Gesundheitsrisiken durch Rauchen, Luftverschmutzung und Bewegungsmangel; oder