Ringmodulatoren
Ringmodulatoren sind elektronische Schaltungen, die zwei Signale miteinander multiplizieren, wodurch Gleich- und Niederfrequenzkomponenten sowie Neben- und Überlagerungsspektren entstehen. Der Begriff leitet sich von einem Ring aus vier Dioden oder einem entsprechenden Wechselrichternetzwerk ab, in dem die Signale als Modulations- bzw. Trägerinput zugeführt werden.
Funktionsprinzip: In einem typischen Ringmodulator wird ein Ring aus vier Dioden als nichtlineares Multiplikatornetzwerk verwendet. Einer
Typen und Bauformen: Die klassische Ausführung verwendet eine Brückenschaltung aus vier Dioden. Modernere Implementierungen nutzen Transistor-
Anwendungen: Ringmodulatoren finden breit Anwendung in der Musik- und Klangbearbeitung (Ring-Modulation-Effekte), in der Nachrichtentechnik als Produktmodulator
Eigenschaften: Die modulierte Ausgangsleistung hängt von der Eingangsamplitude ab und erzeugt typischerweise Seitenbänder um den Träger
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