Restwärme
Restwärme bezeichnet die im System nach dem Ende eines Heiz- oder Produktionsprozesses verbleibende Wärme. Sie resultiert aus der thermischen Trägheit von Bauteilen, Medien und Anlagen sowie aus noch vorhandener Temperaturdifferenz zwischen System und Umgebung. In Gebäuden ist Restwärme vor allem die Wärme, die in Bauteilspeichern (Wände, Boden, Decken), Luft und Wasser enthalten ist und langsam abgegeben wird, wenn die Heizung ausgeschaltet wird. Im industriellen Kontext kann Restwärme aus Abwärmequellen resultieren, die in der Anlage nicht sofort verwendet wird.
Die Größe der Restwärme lässt sich grob abschätzen mit Q = m·c·ΔT, wobei m die Masse des jeweiligen
Restwärme wird oft genutzt oder systematisch genutzt durch Wärmerückgewinnung, Nachtlüftung oder den Einsatz von Wärmepumpen, um
Der Begriff Restwärme ist im Fachjargon der Gebäudetechnik und der Wärmebildtechnik gebräuchlich. Er betont die verbleibende,