RPCSocketbasierte
RPCSocketbasierte Systeme sind Ansätze, bei denen Remote Procedure Calls über Socket-Verbindungen abgewickelt werden, meist über TCP. Ein Client ruft eine Funktion an, die in einen lokalen Stub übersetzt wird; dieser Stub serialisiert den Aufruf, sendet ihn über das Netzwerk an den Server, der ihn entgegennimmt, ausführt und das Ergebnis zurückliefert. Dadurch erscheint der entfernte Funktionsaufruf wie eine lokale Methode.
Zu den zentralen Bausteinen gehören Client- und Server-Stubs, das Transportschichtprotokoll (typisch TCP), das Serialisierungsformat (binary oder
Vorteile der RPCSocketbasierten Ansätze liegen in geringer Latenz und hoher Durchsatzleistung, sowie der feinen Kontrolle über
Herausforderungen umfassen Sicherheitsaspekte (Verschlüsselung, Authentifizierung), NAT-/Firewall-Hindernisse, Skalierung und Lastverteilung, Kompatibilitäts- und Versionierungsfragen sowie die Komplexität