Prozessgasströmen
Prozessgasströmen bezeichnet die Bewegung von Gasen in technischen Prozessen und umfasst Gasleitungen, Reaktoren, Trenn- und Abgasanlagen. Typische Einflussgrößen sind Dichte, Viskosität, Temperatur, Druck und chemische Reaktivität; die antreibenden Kräfte lassen sich durch Druckunterschiede, Turbomaschinen oder Ventile erzeugen. Je nach Gas und Bedingungen treten laminare oder turbulente Strömung sowie kompressible Effekte auf.
Physikalische Modellierung erfolgt im Rahmen der Kontinuitäts-, Impuls- und Energiebalance, oft mit den Navier-Stokes-Gleichungen; bei Gasen
Anwendung finden Prozessgasströmungen in der chemischen und petrochemischen Industrie, in der Halbleiterfertigung, in der Pharma- und
Messung und Regelung beziehen sich auf Massen- oder Volumenstrommessung; Verfahren umfassen Coriolis-, thermische Massenflussmesser, Ultraschall- und
Sicherheit und Normung umfassen Leckageschutz, Explosions- und Brandrisiken sowie Druckstabilität. Design orientiert sich an Normen wie