Proliferationszonen
Proliferationszonen sind geographische Gebiete, in denen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und zugehörigen Liefersystemen durch internationales Recht oder regionale Vereinbarungen eingeschränkt oder verboten wird. Sie werden typischerweise durch Verträge eingerichtet, die den Staaten innerhalb der Zone Verpflichtungen auferlegen, keine solchen Waffen zu entwickeln, zu erwerben, zu besitzen oder zu transferieren, ergänzt durch Verifikationsmechanismen und vertrauensbildende Maßnahmen.
Die bekanntesten nuklearwaffenfreien Zonen umfassen Afrika (Pelindaba-Vertrag, 1996); Lateinamerika und die Karibik (Tlatelolco-Vertrag, 1967); die Südsee
Die Durchsetzung erfolgt durch internationale Organisationen und Regime wie die IAEA (für nukleare Materialien) und der
Der Ansatz der Proliferationszonen kann das regionale Sicherheitsrisiko senken und normative Barrieren gegen die Weiterverbreitung von
Im weiteren Nichtverbreitungsregime ergänzen Proliferationszonen globale Verträge wie den Atomwaffensperrvertrag (NPT) und das Chemiewaffenübereinkommen sowie Exportkontrollregime