Primärmaterialverbrauchs
Primärmaterialverbrauch bezeichnet die Gesamtheit der primären Rohstoffe, die in einer bestimmten Zeitspanne in die Wirtschaftsprozesse eingehen. Dazu zählen, je nach Definition, Metalle, Mineralien, Erze, Holz, Biomasse und fossile Brennstoffe, die aus natürlichen Ressourcen gewonnen werden. Der Begriff wird oft im Rahmen der Materialflussanalyse (MFA) verwendet, um den Ressourcenverbrauch eines Landes oder einer Branche zu messen und zu bewerten. Typische Indikatoren sind der Domestic Material Input (DMI) bzw. der Domestic Material Consumption (DMC). Der DMI beschreibt die Gesamtmenge an Material, die in die Wirtschaft eines Landes ein- bzw. importiert wird oder dort gewonnen wird; der DMC schließt Exporte ein, die Material innerhalb des Verarbeitungsprozesses verlassen, aus dem inländischem Verbrauch verbleibenden Material ab.
Die Messung berücksichtigt sowohl direkte Materialentnahmen als auch indirekte Materialströme, die in Produkten enthalten sind. Herausforderungen
Treiber des Primärmaterialverbrauchs sind Bevölkerungswachstum, wirtschaftliche Aktivität, Konsummuster, technischer Fortschritt und Urbanisierung. Sinkt der Materialverbrauch pro