Polyimidstrukturen
Polyimidstrukturen bezeichnen polymerische Strukturen, die im Rückgrat eine Imide-Verbindung tragen. Typisch besteht eine wiederholte Einheit aus zwei aromatischen Resten, die durch einen Imidring verbunden sind. Diese Imideinheiten verleihen Polyimiden eine hohe thermische Stabilität, chemische Beständigkeit und gute elektrische Isolation. Die Eigenschaften lassen sich durch Wahl von Monomeren und Bauart (aromatisch, halb-aromatisch, flexibel) gezielt steuern.
Herstellung und Strukturmerkmale: Polyimide entstehen üblicherweise durch Kondensation eines Dianhydrids mit einem Diamin. Zunächst bildet sich
Eigenschaften und Verarbeitung: Polyimide zeichnen sich durch hohe Temperaturstabilität aus, oft mit Glasübergangstemperaturen jenseits 250 °C.
Anwendungen: Aufgrund der Kombination aus Wärmebeständigkeit, Festigkeit und guter Isolation finden Polyimide breite Anwendung in Elektronikfilmen,