Papierwahl
Papierwahl bezeichnet ein Wahlverfahren, bei dem Stimmzettel aus Papier verwendet werden. Wählerinnen und Wähler kennzeichnen ihre Präferenzen in einem privaten Wahlraum und geben den Stimmzettel anschließend in eine Wahlurne oder eine bereitgestellte Box. Das Verfahren zielt auf Geheimhaltung der Stimme, Nachprüfbarkeit und eine physische Dokumentation der abgegebenen Stimmen.
Der Ablauf variiert je nach Rechtsordnung. Häufig erhält der Wahlberechtigte einen vorbedruckten Stimmzettel mit den zur
Vorteile der Papierwahl sind Transparenz und Nachvollziehbarkeit, unabhängige Prüfung durch Beobachterinnen, ein physischer Prüfpfad sowie die
Nachteile können zeitaufwändige Auszählungen, logistische Kosten, der Umgang mit beschädigten oder unlesbaren Stimmzetteln, das Risiko von
Sicherheit und Integrität beruhen auf standardisierten Druckvorlagen, offiziellen Stimmzettelkarten, verschlossenen Wahlurnen und einer nachvollziehbaren Verwahrungskette. In
Historisch ist die Papierwahl in vielen Demokratien der verbreitetste Modus, insbesondere dort, wo Transparenz und Revisionssicherheit