Objektschnittstelle
Objektschnittstelle bezeichnet in der Softwareentwicklung die Gesamtheit der von einem Objekt nach außen hin verfügbaren Mittel zur Interaktion. Sie bildet den Vertrag, der festlegt, welche Operationen an dem Objekt ausgeführt werden können und welche Informationen aus dem Objekt abgerufen werden können, ohne dass die interne Implementierung bekannt sein muss.
Bestandteile der Objektschnittstelle sind typischerweise öffentliche Funktionen (Methoden) und öffentliche Eigenschaften (Attribute). Sie definiert Parameterarten, Rückgabetypen,
Designprinzipien: Eine klare Objektschnittstelle fördert lose Kopplung, Austauschbarkeit und Polymorphie. Änderungen an der Implementierung können vorgenommen
Sprachen und Umsetzung: In vielen Sprachen ist die Objektschnittstelle explizit durch Interfaces oder abstrakte Basisklassen definiert
Praxis: Gute Objektschnittstellen sind intuitiv, konsistent und minimal. Sie dokumentieren Verträge, Vorbedingungen und Nebenwirkungen und erleichtern
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