Oberflächenermüdungsrisse
Oberflächenermüdung, auch als Oberflächenermüdungsbruch bezeichnet, ist eine Form der Ermüdung, bei der sich zyklische mechanische Beanspruchung an der Bauloberfläche konzentriert. Dadurch können Risse entstehen, die sich von der Oberfläche aus ausbreiten und schließlich zum Versagen des Bauteils führen. Sie tritt vor allem in Metallen und Verbundwerkstoffen auf, wo Oberflächenrauhigkeit, Korrosion, Temperatur und Lastspectra eine Rolle spielen.
Ursachen und Mechanismen: Oberflächennahe Spannungen, Spitzen an der Oberfläche, Einschluss- oder Defektstellen sowie residuale Spannungen begünstigen
Diagnose und Lebensdauer: Die Lebensdauer wird häufig mit S-N-Kurven und zyklischen Belastungstests ermittelt. Zerstörungsfreie Prüfmethoden wie
Prävention und Gestaltung: Maßnahmen umfassen Oberflächenbearbeitung (Rauheit reduzieren), Druckverfestigung durch Peening (Kugelstrahlen), Schutzbeschichtungen und gezielte Wärmebehandlungen.
Bedeutung: Oberflächenermüdung ist eine zentrale Versagensursache in Luft- und Raumfahrt, Automobil, Energieerzeugung und Maschinenbau. Vermeidung erfordert