Neigungssensorik
Neigungssensorik bezeichnet die Messung des Neigungswinkels eines Objekts relativ zur Schwerkraft oder zu einer Referenzebene. Typische Sensoren arbeiten mehr- oder zweiachsig und liefern Winkelwerte in Grad oder Bogenmaß. Ziel ist die Bestimmung der Orientierung in Raum oder Relativwinkel zu einer Bezugsachse.
Die gängigsten Prinzipien sind MEMS-Beschleunigungsmesser, kapazitive Neigungssensoren und piezoelektrische Systeme. MEMS-Beschleunigungsmesser wandeln die Komponente der Gravitationsbeschleunigung
Die Signale können analog oder digital vorliegen; die Ausgabewerte entsprechen meist Winkeln in Grad oder Messwerten,
Anwendungen finden sich in Consumer-Geräten (Smartphones, Tablets, Kameras), Fahrzeugtechnik (Rollover-Schutz, Lotrechterkennung), Robotik, Bauwesen und Industrieautomatisierung.
Vorteile der Neigungssensorik sind kompakte Baugröße, niedrige Kosten, geringe Leistungsaufnahme und direkte Orientierungsmessung. Nachteile umfassen Empfindlichkeit