Nachanalyse
Nachanalyse bezeichnet die rückwirkende Auswertung von Daten, Ereignissen oder Maßnahmen nach deren Abschluss, mit dem Ziel, Ursachen zu verstehen, Ergebnisse zu bewerten oder Lehren für zukünftiges Handeln abzuleiten. Der Begriff ist allgemeinverständlich, wird aber vor allem in Wissenschaft, Technik, Wirtschaft, Politik, Sport und Verwaltung verwendet. Oft wird er auch als post-hoc-Analyse oder retrospektive Analyse bezeichnet.
Im Gegensatz zur ursprünglichen Analyse, die während eines Prozesses auf vorher festgelegten Hypothesen basiert, konzentriert sich
Zu den typischen Anwendungsfeldern gehören klinische Studien (Post-hoc-Analysen von Subgruppen), Qualitäts- und Incident-Management (Root-Cause-Analysen, Lessons-Learned-Reviews), Softwareentwicklung
Wichtige Einschränkungen sind Hindsight-Bias, Daten-Dredging und eine potenziell geringe externe Validität der gewonnenen Erkenntnisse. Ergebnisse sollten