Monomerblöcke
Monomerblöcke bezeichnet man in der Polymerchemie als Segmente einer Polymerlinie, die aus wiederholenden Einheiten desselben Monomers bestehen. Sie bilden die Bausteine architektonisch geordneter Polymere, insbesondere Blockcopolymere, können aber auch in Homopolymeren auftreten. In einem Blockcopolymer setzt sich die Kette aus aufeinanderfolgenden Monomerblöcken unterschiedlicher Art zusammen (zum Beispiel A_nB_m), während ein Homopolymer aus nur einem Monomerblock besteht.
Die Länge der Monomerblöcke (Anzahl der Wiederholungen) und das Verhältnis der Blöcke bestimmen Eigenschaften wie Wärmeverhalten,
Herstellung: Monomerblöcke entstehen durch kontrollierte Polymerisationsmethoden, die eine präzise Steuerung der Reaktionskinetik ermöglichen. Zu den gängigen
Anwendungen: Aufgrund der charakteristischen Blöckeigenschaften finden Monomerblöcke Anwendung in Thermoplastischen Elastomeren, Beschichtungen, Membranen, Drug-Delivery-Systemen und in
Beispiele: Polystyrol-b-Poly(ethylenoxid) PS-b-PEO ist ein bekanntes Blockcopolymer aus einem harten und einem weichen Block; weitere Beispiele