Membrankräfte
Membrankräfte bezeichnet die in der Ebene einer dünnen Membran wirkenden Kräfte, die durch Dehnung der Membranfläche übertragen werden. Bei der Membran-Theorie wird die Biegefestigkeit vernachlässigt, sodass die Tragfähigkeit der Struktur durch in-plane Spannungen getragen wird. Die Kräfte werden als Spannungresultanten N^αβ auf der Mittellinie der Membran beschrieben, die die in der Tangentialebene wirkenden Normal- und Schubspannungen zusammenfassen.
Entstehung und Eigenschaften: Membrankräfte entstehen aus äußeren Lasten wie Druck, Zug oder dem Eigengewicht der Membran
Mathematisches Modell und Verhalten: In der Manteltheorie werden die in der Fläche wirkenden Kräfte durch die
Anwendungen: Typische Einsatzgebiete sind Architekturmembranen (Stoffdächer, Zelte, Fassaden), Segel und Luftkissen sowie biologische bzw. gewebete Membranen.