Mediatorvariablen
Mediatorvariablen sind Variablen, die den kausalen Zusammenhang zwischen einer unabhängigen Variable (X) und einer abhängigen Variable (Y) vermitteln. Sie liegen in der Kausalfolge X → M → Y, wobei X M beeinflusst und M Y beeinflusst. Mediatoren unterscheiden sich von Moderatoren, die die Stärke oder Richtung des Effekts verändern, sowie von Confoundern, die sowohl X als auch Y beeinflussen können, ohne Teil des direkten Pfads zu sein.
In der Analyse von Mediatoren versucht man, den Anteil des Gesamteffekts von X auf Y zu identifizieren,
Methoden zur Untersuchung von Mediatoren umfassen den klassischen Barón-Kenny-Ansatz, der schrittweise prüft, ob X M beeinflusst,
Voraussetzungen für kausale Interpretationen sind korrekte zeitliche Reihenfolge, ausreichende Kontrolle von Störfaktoren und geringe Messfehler. Mediatorvariablen
Beispiel: Ein Trainingsprogramm (X) erhöht Motivation (M), die wiederum die Arbeitsleistung (Y) verbessert; ein Teil des