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Matrizenoperationen

Matrizenoperationen beziehen sich auf Operationen, die auf Matrizen ausgeführt werden, um neue Matrizen zu erzeugen. Sie sind grundlegende Werkzeuge der linearen Algebra und gelten für Matrizen über einem Körper, typischerweise den reellen oder komplexen Zahlen. Zu den zentralen Operationen gehören Addition, Subtraktion, Skalarmultiplikation, Matrixmultiplikation, Transposition, Inversion, Determinante und Rang, jeweils mit eigenen Eigenschaften und Voraussetzungen.

Bei der Addition und Subtraktion müssen die beteiligten Matrizen die gleiche Größe haben; die Operation erfolgt

Die Determinante ist ein Skalarwert, der nur quadratischen Matrizen zugeordnet ist und invertierbarkeit charakterisiert; det(AB) = det(A)det(B).

Anwendungen liegen in der Lösung linearer Gleichungssysteme, Grafikkarten-Transformationen, Datenanalyse und vielen Bereichen der Wissenschaft.

elementweise.
Die
Matrixmultiplication
verknüpft
eine
m×n-Matrix
A
mit
einer
n×p-Matrix
B
zu
einer
m×p-Matrix
AB;
sie
ist
im
Allgemeinen
nicht
kommutativ,
aber
assoziativ
und
distributiv
über
Addition.
Die
Transponierte
einer
Matrix
A,
bezeichnet
als
A^T,
ergibt
sich
durch
Spiegelung
an
der
Hauptdiagonalen;
wichtige
Identitäten
sind
(AB)^T
=
B^T
A^T
und
(A^T)^T
=
A.
Die
Inverse
einer
invertierbaren
Matrix
A
erfüllt
A·A^{-1}
=
A^{-1}·A
=
I,
wobei
der
Determinant
von
A
ungleich
null
sein
muss.
Der
Rang
einer
Matrix
gibt
die
maximale
Anzahl
linear
unabhängiger
Zeilen
bzw.
Spalten
an
und
bestimmt
die
Lösbarkeit
linearer
Gleichungssysteme.
Elementare
Zeilen-
und
Spaltenoperationen
ermöglichen
Gausssche
Eliminierung
zur
Erreichung
von
Zeilenformen
und
zur
Bestimmung
von
Rang,
Inversen
oder
Eigenwertproblemen.
Spezielle
Formen
umfassen
Diagonalmatrizen,
die
Identitätsmatrix
und
die
Nullmatrix;
Diagonalisierung
bzw.
die
Jordan-Normalform
klären
das
Spektralverhalten
von
Matrizen.