Lungeninterstitium
Lungeninterstitium bezeichnet den extrazellulären Raum, der die alveoläre Struktur der Lunge umgibt. Es besteht aus kollagenen Fasern, elastischen Fasern, Proteoglykonen, Kupfferzellen, endothelialen Zellen der Blutgefäße und einer feinen Flüssigkeit, die als Lymphflüssigkeit zirkuliert. Die Hauptfunktion des Interstitiums besteht darin, die alveoläre Kompartimente physisch zu stabilisieren, Gastransfer zu unterstützen und das Gleichgewicht von Flüssigkeit und Elektrolyten zwischen Parenchym und Blut zu regulieren.
Der Lungeventile ist von einer dünnen Doppelmembran umgeben: die Pleura. Das Interstitium verläuft zwischen der Art.
Entzündliche oder degenerative Prozesse können das Interstitium beeinflussen, zum Beispiel bei Interstitieller Lungenerkrankung (ILD). Typische Sekretionsformen
Die Therapie richtet sich nach Ursache: immunmodulatorisch (Kortikosteroide, Antimetaboliten), antifibrotisch (Pirfenidon, Nintedanib) oder unterstützend. Letztlich bleibt