LinkedDataPraktiken
LinkedDataPraktiken bezeichnet die Reihe von Methoden und Standards, mit denen Daten im Web gemäß den Prinzipien des Linked Data veröffentlicht, vernetzt und wiederverwendet werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Erstellung strukturierter, verlinkbarer Datensätze, die über eindeutige URIs identifiziert werden und maschinenlesbar sind. Der Begriff wird häufig in deutschsprachigen Verwaltungen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen verwendet, die offene Daten oder Wissensgraphen entwickeln.
Zentrale Prinzipien sind die Nutzung von URIs als Identifikatoren, HTTP-Dereferenzierung, Bereitstellung nützlicher Informationen beim Zugriff auf
Typische Praxisfelder umfassen Datenmodellierung mit RDF-Vokabularen, Offenlegung von Lizenzen, Angabe von Provenance (PROV-O), Versionierung und Qualitätskontrollen.
Anwendungsfelder umfassen offene Open-Data-Portale, Forschungsdatenmanagement, semantische Suche und die Entwicklung von Wissensgraphen in Behörden, Unternehmen und
Herausforderungen liegen in der technischen Komplexität, dem Bedarf an Fachwissen, divergierenden Lizenzbedingungen und der Gewährleistung von
Standards und Beispiele: Die W3C-LD-Prinzipien bilden Grundlagen; RDF, RDFS, OWL, SPARQL kommen zum Einsatz. Projekte wie