Lichtabsorptionsprozesse
Lichtabsorptionsprozesse bezeichnen die Aufnahme von Licht durch Materie, bei der Photonen angeregte Zustände in Atomen, Molekülen oder Festkörpern erreichen. Abhängig von der Art des Systems treten elektronische Übergänge, vibrationale oder rotationale Übergänge auf.
Elektronische Übergänge dominieren im sichtbaren und ultravioletten Bereich und erklären Farben von Substanzen. Vibrationale und rotationale
Die Stärke einer Lichtabsorption wird durch Parameter wie den Absorptionskoeffizienten α(λ), die molare Absorptivität ε(λ) und den Querschnitt
Wichtige Einflussfaktoren sind Wellenlänge und Spektrum des Lichts, Umgebung und Zustand des Probenmaterials (Konzentration, Muster, Temperatur)
Typische Spektren liefern charakteristische Muster: diskrete Linien bei Atomen, vibro-rotationsbanden bei Molekülen und breite Banden in
Anwendungen finden sich in der Spektroskopie (UV-Vis, IR), der Fernerkundung, der Photovoltaik, der Photosynthese-Forschung und der