Laufzeitverzögerung
Laufzeitverzögerung bezeichnet in der Informatik den Zeitraum zwischen dem Eintritt einer Anforderung und dem Zeitpunkt, an dem deren Ergebnis nutzbar wird. Der Begriff wird häufig synonym mit Latenz verwendet, besonders in Diskussionen zu Reaktionszeiten von Systemen.
Ursachen liegen sowohl in Hardware als auch in Software: CPU-Scheduling, Kontextwechsel, Paging und Speicherzugriffsverzögerungen, Blockieren bei
Messung erfolgt typischerweise in Millisekunden und umfasst End-to-End-Latenz (von Anforderung bis Antwort) sowie Teildimensionen wie Verarbeitungsverzögerung,
In zeitkritischen Anwendungen, Realzeit- und anderen zeitabhängigen Systemen, ist die Begrenzung der Laufzeitverzögerung oft zentral. Gegenmaßnahmen
Beispiele: Eine Webanfrage erhält Verzögerung durch Netzwerklatenz, Serverlogik und Datenbankabfragen; in Audio- und Videopipelines erzeugt Pufferung