Kommunikationslatenzen
Kommunikationslatenzen, im Englischen auch „communication latency“ genannt, bezeichnen die Zeitspanne, die zwischen dem Senden und dem Empfangen einer Nachricht in einem Informationsaustauschsystem vergeht. Sie bestehen aus mehreren zusammenhängenden Bestandteilen: der Übertragungszeit, die von der physikalischen Entfernung und dem gewählten Übertragungsmedium abhängt, sowie der Verarbeitungszeit in Sender- und Empfängerhardware und Software. Zusätzlich entstehen Latenzen durch Protokollerweiterungen, Routenentscheidungen und eventuelle Warteschlangen in Netzwerken.
Zur Erfassung von Latenzen werden häufig Zeitstempel auf Nachrichtengruppen gesetzt und Glitches in der Korrelation vermieden.
Einflussfaktoren umfassen die physikalische Distanz, die Dichte des Netzwerks, die Bandbreite, die Signalqualität und die Anzahl
Die Reduzierung von Kommunikationslatenzen ist wichtig für die Leistungsfähigkeit von Echtzeitanwendungen, automatisierten industriellen Steuerungen und verteilten