Kampfmittelräumung
Kampfmittelräumung, im deutschsprachigen Raum oft als Kampfmittelräumdienst oder Kampfmittelräumung bezeichnet, ist die fachliche Tätigkeit zur Lokalisierung, Identifizierung, Gefahreneinschätzung und sicheren Beseitigung von Kampfmitteln. Dazu gehören Bomben, Minen, Granaten, Raketenreste sowie veraltete pyrotechnische oder chemische Vorrichtungen. Ziel ist der Schutz von Personen, Eigentum und Infrastruktur, besonders an Orten mit Verdacht auf Hinterlassenschaften aus vergangenen Kriegs- oder Militärzeiten oder vor größeren Bau- und Infrastrukturprojekten.
Die Ausführung erfolgt in der Regel durch spezialisierte Einheiten von Behörden wie Feuerwehren, Polizei oder militärischen
Der Einsatz ist mit erheblichen Sicherheitsrisiken verbunden und erfordert umfassende Ausbildung, klare Einsatzleitlinien und enge Abstimmung